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Bärlauch

Warenkunde: 20 beliebte Kräuter

Kräuter bringen jede Menge Vitamine auf Ihren Teller. Von Bärlauch bis Zitronenmelisse, von Geschmack bis Rezept: Wir weihen Sie in die Kräuterküche ein. 

     
 


Bärlauch

So schmeckt Bärlauch

Das Zwiebelgewächs schmeckt und riecht wie Knoblauch – nur nicht so intensiv. Wegen dieser Verwandtschaft wird das Kraut auch Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt.

Essbare Pflanzenteile

Von der Zwiebel bis zur Blüte ist beim Bärlauch alles essbar. Besonders beliebt sind die Blätter. Sie werden am besten im späten Frühjahr kurz vor der Blüte geerntet, dann haben sie noch ihr volles Aroma.

Aber Vorsicht: Durch ihre längliche und einer Lanzette ähnlichen Form unterscheiden sie sich kaum von den Blättern des giftigen Maiglöckchens und der giftigen Herbstzeitlosen. Auf der sicheren Seite ist man, wenn die Blätter beim Zerreiben nach Knoblauch riechen und auf der Unterseite matt sind.

Ab in den Kochtopf

Bärlauch eignet sich als Zutat für Pesto, Salate, Suppen oder Quiche. Zum Würzen die frischen Blätter einfach klein schneiden und über die Speisen streuen. Mit Quark oder Butter vermengt, lässt sich der Waldknoblauch als Brotaufstrich genießen. Um einen Vorrat anzulegen, die zerkleinerten Blätter einfach einfrieren. Leicht gedünstet schmeckt Bärlauch auch hervorragend zu Spinatgemüse. Kräftig erhitzt verliert er jedoch seinen Geschmack.

Wild sammeln

Bärlauch wächst von Anfang März bis Mitte Mai in Wäldern auf schattigen, feuchten Böden. Man findet ihn auch in der Nähe von Flüssen und in Bachtälern.

Für Hobbygärtner

Bärlauch braucht ein schattiges Plätzchen und lockeren, nährstoffreichen Boden, der dauerhaft feucht bleiben muss. Samen keimen meist erst im zweiten Jahr, deshalb am besten junge Pflanzen kaufen und aussetzen.

Für die Hausapotheke

Bärlauch fördert die Verdauung, hilft bei Blähungen und Völlegefühl, soll Bluthochdruck sowie Arteriosklerose vorbeugen. Den höchsten Wirkstoffgehalt hat das frische Kraut. Wegen seines Knoblauchgeschmacks eignet er sich nicht als Heiltee.

Rauf auf den Teller

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