Bild zu Trampolinspringen

Hüpf dich fit und gesund

Beim Trampolin denken die meisten Menschen an Akrobatik. Das geht auch anders: Trampolinspringen zu Hause macht Riesenspaß, stärkt Körper und Geist.

Auf dem Minitrampolin können Sie wippen, springen, schwingen, joggen. Das geht ganz einfach und ist trotzdem ein höchst wirkungsvoller Sport. Sie brauchen lediglich ein Minitrampolin und einen Raum, in dem die Decke hoch genug ist, um leichte Luftsprünge zu machen.

Muskeltrainer und Fettburner

Schon zehn bis 20 Minuten regelmäßiges Hüpfen sorgt für spürbare Effekte. Denn beim Trampolinspringen versetzen Sie jede Körperzelle in Schwingung, mit einem gesunden Wechselspiel an Spannung und Entspannung. Muskeln, Sehnen und Bänder werden massiert. „Auch den Knochen hilft Trampolinspringen. Durch den Druck beim Aufkommen werden sie gestärkt", weiß Sportwissenschaftler Flavio Bessi von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. „Das macht Trampolinspringen für Frauen auch zu einer wunderbaren Vorsorge gegen Osteoporose.“ Des Weiteren profitieren der Gleichgewichtssinn, die Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.

Wer es schafft, mehr als 20 Minuten auf dem Minitrampolin zu sporteln, kurbelt zusätzlich die Fettverbrennung an. Gezielte Übungen in Kombination mit dem Theraband oder kleinen Hanteln dienen dem Muskelaufbau. Wer es dagegen ganz locker mag, lässt die Arme einfach hängen und schwingt hin und her. Das löst Verspannungen und beugt Rückenschmerzen vor.

Motivationstrainer und Stimmungsheber

Auch für Fitnessmuffel könnte das Minitrampolin zu einem beliebten Sportgerät werden. Denn Trampolinspringen bietet ganz besondere Erfahrungen, die mit anderen Sportarten so nicht erlebbar sind. „Vor allem die kurzen Flugphasen, aber auch das Schwingen und Springen erzeugen einen sehr großen Lustgewinn. Das macht einen Riesenspaß und wird ganz anders erlebt als das Training an einer Maschine, die einen rein funktionalen Aspekt hat“, erklärt Professor Harald Lange vom Institut für Bewegungsbildung & Bewegungsforschung.

„Der Clou der ganzen Sache ist, dass man aufgrund des weichen Sprungtuchs und der Federung den Halte- und Stützapparat kaum belastet. Orthopädische Beschwerden treten bei diesem Sport daher weniger auf“, so Lange.

Verletzungsgefahren beim Trampolinspringen

Die meisten Gefahren auf dem Minitrampolin lauern in der Selbstüberschätzung. Umso höher Sie springen, umso stärker ist die Beschleunigung. Die Folge: Es wirken höhere Kräfte beim Aufprall auf dem Sprungtuch. Sportwissenschaftler Bessi rät deshalb zur Vorsicht: „Wer ohne Erfahrung oder ohne Aufwärmen seine maximale Höhe springt, kann zum Beispiel seine Achillessehne übermäßig belasten. Eine gewisse Vorbereitung ist wie bei fast jeder Sportart auch hier nötig.“

Minitrampolin-Anfänger sollten deshalb mit leichten Übungen beginnen und nur so hoch springen, wie sie es koordinieren können. Sicherheit und Erfahrungen kommen mit der Zeit. Dann kann der Anspruch auch gesteigert werden. Außerdem sollten Sie niemals vom Trampolin herunterspringen, das kann zu Verletzungen führen. Steigen Sie ganz normal ab.

Kauftipps für das Minitrampolin

Erhältlich ist ein Minitrampolin im Sportfachhandel. Ein gutes Sporttrampolin sollte eine solide Randpolsterung haben, scharfe Ecken und Kanten müssen abgedeckt sein. Ein Durchmesser von einem Meter reicht vollkommen aus. Wer etwas mehr Platz möchte, kann auf 1,20 Meter ausweichen. Meist sind die Modelle nach Belastbarkeit eingeteilt – eine 60 Kilo leichte Person braucht eine andere Ausführung als eine 90 Kilo schwere. Achten Sie auf das TÜV-Prüfzeichen.

Jumping Fitness: Trampolinspringen im Studio

Trampolinspringen macht in der Gruppe noch mehr Spaß. Jumping Fitness heißt der Trend, den immer mehr Fitnessstudios in ihr Angebot aufnehmen. Jumping Fitness ist Ausdauertraining auf einem dafür speziell entwickelten Minitrampolin mit Haltegriff. Auf dem Trampolin wird im Rhythmus zu schneller Musik gesprungen und mit verschiedenen Schritten kombiniert. Die Grundlage bilden klassische Aerobicschritte, bei denen nicht nur Beine und Knie zum Einsatz kommen, sondern auch die Arme ordentlich gefordert werden. Hinzu kommen Kräftigungs- und Dehnübungen.

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